SteirerBiene Blog – 27.08.2017

So. 27.08.2017

Die derzeitige Jahreszeit erlaubt teilweise, auch ohne dass man den Bienenstock öffnet, den Status des Volkes von außen zu ermitteln. Der Flugverkehr, und die Anzahl der Drohnen, die jetzt noch in den Bienenstock zurückkehren (es sollten immer weniger werden) geben einen guten Indikator ab, wie es um das Volk bestellt ist.

An den Daten der Stockwaage kann man ganz gut erkennen, dass wieder eine kleine Tracht vorhanden sein muss, denn die Abnahme von bis zu einem halben Kilogramm pro Tag ging über, in eine tägliche Kompensation und hat seit wenigen Tagen sogar ab und an ein leichtes Plus auf der Waage.

Bildschirmfoto 2017-08-28 um 07.37.37
Stetige Abnahme des Ertrages und somit im Gesamtgewicht. Die Bienen verbrauchen mehr als sie einbringen.
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Teilweise Kompensation durch positiven Ertrag. Abnahme pro Tag sinkt.
Bildschirmfoto 2017-08-28 um 07.41.13
Morgens werden die Sammelbienen ausgesandt. Temperatur und Trachtquelle vorhanden. Positiver Ertrag.

Ich konnte es dennoch nicht lassen und musste den einen oder anderen Kontrollblick in das Stockinnere werfen und sehen, wie es den SteirerBienen geht. Soweit ich das beurteilen konnte, geht es allen gut. Die Völker sind nach wie vor recht stark, haben frische Brut und sind auch fleißig am Futter heimbringen. Aufgrund der Stärke der Völker und der Einengung des Fluglochs, sind die SteirerBienen auch gut in der Lage, sich gegen potentielle Räuber zu wehren. Ich konnte beobachten, wie zwei Wespen beim Versuch in das Stockinnere vorzudringen, an der Einflugschneise aufgehalten und regelrecht abmontiert wurden. Leider habe ich zu spät die Kamera gezückt. Ich hätte es euch sonst gerne gezeigt. Dafür hab ich ein paar andere Bilder, die zeigen, dass die anhaltende Hitze Ende August immer noch für schönen Flug- und Sammeltrieb sorgt. Achtet auf die Bienen mit dick bepackten Pollenhöschen.

Zudem sind bereits vier Wochen seit dem Ende der Varroa Behandlung vergangen. Es ist also Zeit für die Varroadiagnose, die den natürlichen Abfall/Tod der Milbe misst. Zu diesem Zweck wurde im Boden des Stockes eine sogenannte Varroawindel installiert, welche in 5 Tagen kontrolliert wird. Dann wird die durchschnittliche Zahl der Milben pro Tag ermittelt und in Folge dessen gilt es entweder zu handeln, oder auf die Restbehandlung wenige Wochen nach Einsetzen des ersten Frostes zu warten.

Mal sehen was rauskommt… in wenigen Tagen weiß ich mehr.

Ich hab noch zwei kurze Videos gemacht. Da waren die SteirerBienen jedoch schon etwas grantig, weil ich mit einer Sichel bewaffnet, rund um den Stand gemäht habe und das auch direkt vor dem Einflugloch… das hat nicht so sehr Gefallen gefunden, daher ein wenig aufgeregter Flugbetrieb.

Auf bald, euer CBO,

Gerald

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